BDSM und mehr

Hinsehen – entwickeln – reifen – übertragen.

Im Laufe meiner therapeutischen Arbeit und meiner langjährigen Erfahrung im Bereich BDSM kam immer wieder aus verschiedenen Gründen das Interesse auf beides miteinander zu kombinieren. Mit Unterstützung eines Kollegen in Berlin habe ich nach und nach ein Projekt herausgearbeitet, das das „Therapeutische“ mit dem „Sexuellen“ verbindet.

Vieles, was im BDSM erlebbar erfahrbar ist, kann meist 1:1 ins Leben übertragen werden.

Unterwerfung – Masochismus – Hingabe – Kontrollverlust – Dominierung – Bestrafung – Ohnmacht

All dies (und  noch viele andere mehr) sind Anteile und Szenerien, die wir aus unserem Alltag kennen – die wir auch heute mitunter sogar täglich erfahren. Auch die daran gekoppelten Gefühle die uns überall und in der Sexualität begegnen z.B. Wut, Angst oder Scham gehören häufig zu unseren alltäglichen Begleitern.

Es ist so, dass alles im Leben sich immer auf unterschiedlichen Ebenen beeinflusst: Ein Gedanke  beeinflusst z.B. ein Gefühl, ein Gefühl eine Handlung, eine Handlung unseren Alltag. Oder ein Konflikt, der uns belastet, der belastet uns nicht nur in der direkten Auseinandersetzung sondern auch z.B. in unserer Beziehung oder auf unserem Arbeitsplatz – häufig sind die Zusammenhänge jedoch noch subtiler und nicht so einfach zu entlarven. Das gelingt meist nur mühsam.

Das direkte und ganz „bewusste“ Erleben solcher und anderer Szenerien im Rahmen von Sexualität ist sehr nah, intim und dadurch meist sehr konfrontativ. Aus diesem Grund berühren diese Prozesse berühren meist tief. Das gleichzeitige oder anschließende anschauen und reflektieren der Situationen kann eine Weiterentwicklung im alltäglichen Leben und/oder eine erfülltere Sexualität anregen.

Für eine Session und Begegnung dieser Art und der entsprechenden Auseinandersetzung berechne ich einen zeitlichen Umfang von etwa 90 – 120 Minuten.