Bühne frei – Theater mit Sinnen

Eine Geschichte mit zwei Improvisationstalenten aus dem Salon Excentric

Ich stehe heute an diesem windigen Sonntag, Mitte März 2019, hier in Stuttgart
am Schlossplatz und spüre dem vergangenen Donnerstag abend nach.

An diesem Abend habe ich mich treiben lassen, durch das aufziehende Stuttgarter Nachtleben. Es ist kalt, windig und dieser Wind drängt mich aus der Königstrasse in die Lounge eines Hotels am Hauptbahnhof. Hier überblicke ich die zahllosen Gäste und suche mir einen Platz an der Bar. Zwei elegant gekleidete Damen in einer Nische der Bar fallen mir direkt ins Auge. Soll ich es wagen?

Mit meinem Getränk in der Hand spreche ich die zwei Damen etwas später an, das Herz schlägt mir bis zum Hals. Wir kommen über Kultur, Theater und Improvisation ins Gespräch miteinander und langsam legt sich meine Nervosität. Ich bewundere Ihre Eleganz, die Lederstiefel, die schicke Jeans und die tolle rote Lederjacke. Auch die andere Dame ist eine Augenweide für sich, welche meinen Blick einfängt.

Ich versuche den Background und die Interessen der Damen auszuloten, was mir nur teilweise gelingt. Die eine Dame ist skeptisch und zurückhaltend, die Andere
sehr offen und neugierig. Leider steht wohl den Beiden der Sinn nicht nach einer
Unterhaltung mit mir.

Sie brechen auf, aber laden mich plötzlich ein, ein Stück des Weges mit Ihnen zu gehen. Das lasse ich mir nicht Zweimal sagen und ich nutze die Gelegenheit. Wir stemmen uns gegen den Wind und spazieren durch den leeren Schlosspark, Richtung Künstler Bund. Der Wind ist zu kalt, wir verweilen in einem Türeingang und warten eine Flaute ab.

Plötzlich werde ich aufgefordert selbst zu improvisieren, hier und jetzt! Die Damen
amüsieren sich sichtlich und ich suche einen Ausweg. Ein dankbares Stichwort später sehe ich mich tanzen, meinen Namen tanzen, in der Nähe des Schlossparks, einen Steinwurf entfernt von der Königstrasse! Ich, ein Mann der Zahlen, improvisiere!?

Passanten sind etwas irritiert, aber künstlerisch ist hier vieles möglich und erlaubt,
in dieser Stadt. Plötzlich tanzen wir zu dritt, umarmt von ihnen drehe ich mich
um die eigene Achse und so geht dieser improvisierte Auftritt zu Ende. Wow!

Die Skepsis der zurückhaltenden Dame legt sich und so laufen wir weiter.
Bevor wir den Schlossplatz erreichen, nimmt das Geschehen eine unerwartete Wendung. Ich werde in einer ruhigen Nische in ein Fahrzeug gedrängt.

Links und rechts durch die zwei Damen eingeklemmt sitze ich im Fond, meine Hände werden in Handschellen gezwungen und mir wird mein Augenlicht genommen mit Taps und einer lichtdichten Brille. Mein Erschrecken mildert sich, als ein Kopfhörer mit klassischer Musik seinen Platz auf meinen Ohren findet (ich liebe es). Ich merke, wie meine Beherrschtheit immer mehr verblasst und mein (gespielter) Widerstand schwindet.

Ich spüre die Fahrzeugbewegungen, versuche die Richtung und die Position mir zu merken, doch unbekannte Hände reissen meine Jacke auf und bahnen sich Ihren Weg unter mein Lederhemd. Diese kalten Hände lassen mich heftig atmen, immer wieder besuchen sie mich und die Finger lassen mich meine Nippel spüren, ich beginne zu genießen.

So abgelenkt sind wir anscheinend am Ziel angekommen. Den Kopfhörer auf den Ohren, die undurchsichtige Sonnenbrille auf den Augen und die Handschellen durch einen Schal versteckt, erreichen wir den Salon. Doch noch bevor wir die Räume erreichen, fallen die Damen über mich her. Gegen die Betonwand gepresst wird mein Hemd geöffnet und ich erlebe ein Wechselbad aus Streicheleinheiten und derben Kniffen. Ein Bein drängt sich zwischen meine Beine und ich stehe komplett gespreizt, den beiden Damen ausgeliefert.

Ich werde in einen Raum gezerrt und die Berührungen werden ruhiger, die
gierigen Berührungen weichen spielerischen Begegnungen, ich reagiere auf die tastenden Griffe, mein Kopf versucht den Geräuschen zu folgen, ich höre die gedämpften Stimmen. Ich genieße das Gefühl, der Welt entrückt zu sein, aufgelöst und aufgehoben, diesen beiden Damen gehörend.

Meine Kleider verlassen Stück für Stück meinen Körper und schon werde ich wieder berührt, ich fühle mich wie eine Maus und die Katzen spielen mit mir. Ich verliere das Zeitgefühl und ich will die Augen gar nicht mehr öffnen, ich will nur noch fühlen.
Derart genießend wechseln wir in die Zelle, worin ich mit einem schweren Halseisen und Ketten gesichert zur Ruhe komme. Es tut gut innezuhalten, denn die Entführung, die lustvollen Momente der Fahrt und der Benutzung im Studio sind fordernd. Derart weggeschlossen, lausche ich den Stimmen der Damen und dämmere etwas dahin. Manchmal nähern sich Schritte und entfernen sich wieder, im Gleichtakt mit meinen Gedanken.

Zielstrebig werden die nun Schritte lauter, die Türe wird geöffnet und eine Dame erlöst mich aus meiner Ruhephase. Ihre roten Haare umrahmen Ihren Kopf und während Sie sich zu mir hinunterbeugt, fällt Licht durch Ihr rotes Haar. Diesem Motiv wohnt eine mystische und erotische Ausstrahlung inne, was ich nie mehr vergessen werde, unmöglich dies zu fotografieren oder zu zeichnen, nur erlebbar, intensivst.

Im Kellerstudio genieße ich die Berührungen und lerne die dominante, sadistisch-lüsterne Ader dieser Frau kennen. Welcher Teufel hat mich geritten, diese Damen anzusprechen?Habe ich diese Damen angesprochen oder bin ich in eine Falle geraten?

Eine Massagematte mit kleinen weißen Spitzen auf meiner Brust beschwert die Dame mit Ihrem eigenen Körper. Ich spüre Ihre Wärme, sehe das Feuer in Ihren Augen und so unterhalten wir uns lange, ich mit schmerzverzerrter Stimme, sie mit Freude und manchmal einem Lachen. Das bewußte Spiel mit Nähe und Entfernung lässt mich verrückt werden, sie spielt mit meiner Lust, wie die Katze mit einer Maus. Eingeschnürt in einer Menge von Gurten liege ich wie eine Raupe auf dem Canape und betrachte die Dame bei Ihrer Auswahl der Klammern.

Meine Nippel wachen auf und genieflen die liebevolle Klammerbehandlung, während die Spitzen der Massagematte meine unteren Extremitäten malträtieren. Die Vertrautheit, die Ruhe in unserer langsamen Begegnung lassen mich immer mehr in eine andere Welt hinüberwechseln, in eine Welt des Genusses, des liebevollen Umgangs miteinander. Ist es Lust oder Schmerz, was ich erfahre, oder ist dies das Gleiche? Eine Ewigkeit später, darf ich immer noch verschnürt, ausruhen, in meinen Körper hören. Ich geniefle die Wärme des Raumes und die leise Musik und schwebe einfach.

Die andere Dame beehrt mich nun mit Ihrer Zuneigung und meine Nippel bekommen dies direkt zu spüren. Der Gummischwanz verschwindet nur zur Hälfte in meinem Mund und ich beginne zu würgen, was wohl den Sportsgeist der Dame anstachelt. Gemeinsam gelingt es uns das Teil komplett in meinem Mund zu versenken. Vor Anstrengung steigen immer wieder Tränen in meine
Augen, aber der liebevolle Blick der Dame läflt mich es immer wieder und wieder versuchen. Ihre Berührungen entrücken mich, lassen Schockwellen durch meinen Körper rasen. Ihr Blick wandelt meinen Schmerz um, in reine Zuneigung. Die gespielte Zurückhaltung der Dame ist intensiven Berührungen mit dominanter Durchsetzung gewichen, traumhaft!

Verständnisvoll lässt sie kurz darauf von mir ab und gesteht mir etwas Zeit zu, ich werde nie wieder in dieser Lounge zwei unbegleitete Damen ansprechen!!! Aus einem harmlosen Gespräch in der Lounge improvisieren die beiden Damen ein Treffen, welche meine Beherrschung, mein Denken hinweg wischen und mich nur noch fühlen lassen. Meine kühnsten Träume werden wahr, in diesem Theater der Sinne.

Ich stehe nun im Fokus dieser Damen, welche unschuldig neben mir sitzen und mich lächelnd berühren. Gemeinsam fühlen wir, wie sich die Situation verdichtet, sie nehmen mir spielerisch meinen Atem, steigern meine Lust und beobachten mich.

Wir atmen immer schneller, unsere mehrdimensionale Nähe wird intensiver, ich löse mich auf und verliere mich. Ich bin dann mal weg — Beim Schreiben dieser Zeilen zittere ich wieder, ein Schauer läuft mir über den Rücken, so intensiv war dies!

In Stille, mit geschlossenen Augen fühle ich die zärtlichen Streicheleinheiten auf meinem Körper, auf meinen Gefühlen. Nirgendwo sonst, als hier bei Miss Daria und Lady Alraune bin ich in dieser Vollständigkeit präsent, durchsichtig und im Reinen mit mir.

Hier erlebe ich alles, Geborgenheit, Vertrauen, Schmerz, Lust und Seelenverwandtschaft. Daria und Alraune sind in der Begegnung Freundinnen und nehmen sich viel Zeit, bei meiner Rückkehr in die Realität. Ich bin sehr dankbar für diese Begegnungen, denn von mir fallen viele Sorgen und Spuren ab, erlauben mir etwas Abstand zum Alltag zu finden und Dinge dadurch klarer zu
bewerten.

Die Fähigkeit von Daria und Alraune sich auf einen Menschen einzulassen und dabei auch Ihren eigenen Spaß zu haben, Ihre eigene Art einzubringen, macht die Begegnung zu einer intensiven, persönlichen Begegnung.

Stehe ich kommende Woche wieder inmitten endloser Diskussionen, organisatorischer Deadlocks und Chaos hellt sich dann und wann mein Geist auf, wenn ich kurz in eine andere Welt wechsele, sobald ich an Lady Alraune und Miss Daria denke.

Patrik (17.3.2019)

Abnehmen durch Keuschhaltung mit Miss Daria“

Ich hatte das große Glück Miss Daria im Jahre 2015 kennenlernen zu dürfen. Da die Sessions mit ihr mir immer große Freude bereiten, suche ich sie seitdem immer regelmäßig auf und bin inzwischen ihr persönlicher Sklave geworden.

Da ich schon seit ein paar Jahren ca. 10 KG zu viel auf den Hüften hatte und ich damit nicht so wirklich glücklich war, bat ich Miss Daria um das folgende Spiel: Miss Daria wiegt mein Anfangsgewicht und gibt mir ein Zielgewicht. Erst wenn ich das Zielgewicht erreicht habe, durfte ich Miss Daria um die Erlaubnis bitten, masturbieren zu dürfen. In der Regel betrug das Zielgewicht immer ein Kilo weniger, so dass es durch intensiven Sport und disziplinierten Essverhalten möglich war, das Ziel innerhalb einer Woche zu verwirklichen und mir so die Gelegenheit gab, mindestens einmal die Woche um einen Orgasmus zu bitten. Wie die meisten alleinstehenden Männer befriedige ich mich auch gerne mehrmals die Woche selbst. Deshalb war die Reduzierung auf einmal die Woche schon ein ziemlicher Einschnitt. So litt ich am Anfang z.B. unter dem sogenannten „Kavalierssyndrom“, im englischen auch „Blue Balls“ genannt, eine Art schmerzhafter Hodenkrampf, der bei sexueller Erregung ohne folgende Ejakulation auftreten kann und natürlich hatte ich häufig auch richtig „Lust“ zu masturbieren. So war durch die verordnete Keuschhaltung meine Motivation das Ziel zu erreichen enorm groß.

Dank dieser Motivation habe ich binnen weniger Monate mehr als 10 KG abgenommen. Um mein Gewicht zu halten gilt zwischen Miss Daria und mir auch heute noch die Regel, dass ich nur einen Orgasmus haben darf, wenn ich ein festgelegtes Gewicht nicht überschreite. Ich bin Miss Daria zutiefst dankbar, dass ich durch Ihre spezielle Therapie nun ein schlanker, fitter, gesunder und attraktiverer Mann bin, was ich viele Jahre lang vor unserem kennen lernen nicht war.

P.S.: Ich bin immer noch am überlegen, bei meiner Krankenkasse einen Zuschuss zu den Kosten der Therapie zu beantragen. Da die Krankenkassen heute ja zahlreiche Sport- und Gesundheitskurse mit mehr oder weniger großen Erfolg bezuschussen, wäre es doch nur fair, auch die absolut erfolgreiche Keuschheitstherapie von Miss Daria mit in den Katalog aufzunehmen.

Sklave Frank

Mit einem Schritt zurück in den Sommer 2018

Ein sehr sinnlicher Spaziergang von P…

Heute abend fanden meine Schritte wieder den Weg in das Excentric.
Ich stieg aus der S Bahn aus und fuhr die lange Rolltreppe hoch, welche
mich mit Ihrer Länge an die russische Metro erinnert. Immer schieflen
mir solche Gedanken durch den Kopf, wenn ich mich auf das Besondere freue.

Ich sehe mich um, mir kommt es vor, als würde ich eine fremde Stadt erkunden, die Freude auf mein Treffen mit Daria lässt mich ruhig werden, öffnet mich und gibt mir die Muße die alten Häuser an der Strasse zum Studio zu erkunden.

Das erste Mal, im Sommer diesen Jahres, waren die Temperaturen noch deutlich höher und die Sonne streichelte mich, heute nun, ist der Jackenkragen hochgeschlagen und meine Schritte sind schneller. Dabei muss ich doch langsamer gehen, will nicht zu früh oder zu spät erscheinen.
Ich wechsele die Strassenseite, blicke in die Läden, deren Licht auf die Strasse fällt, der Schmuckladen tut es mir besonders an, die Dame arbeitet noch und die Auslage ist  kein Mainstream, ich nehme mir vor, einmal hineinzugehen. Schmuck sind wie Gedanken, viele sieht man und vergisst sie wieder, andere bleiben hängen und stoßen andere Gedanken an. Gedanken, meine ständigen Begleiter führen mich wieder zu Daria.

Wenn ich ab und an etwas Zeit finde oder eine Arbeit abgeschlossen habe, dann belohne ich mich, denke mich zurück zu unseren Begegnungen, habe Ihre Augen vor mir, Ihr Lächeln, wenn wir uns ganz nahe sind. Dann bin ich mit einen Schritt zurück im Sommer, als wir uns das erste mal begegneten im Salon Excentric.

Der Zeitpunkt ist gekommen, die Tür öffnet sich, wir lächeln uns an und begrüssen einander. Schon jetzt schlägt mein Puls ruhiger, ich geniesse die Stimmung und freue mich wieder hier zu sein. Auf dem Canape sitzend lächeln wir uns an und reden über die letzten Begegnungen und die Ideen und Geschichten, die seitdem entstanden sind. Viel Stoff für weitere wunderbare Begegnungen.

Erfrischt von der Dusche finde ich mich in einem Raum wieder und wir nähern uns einander an. Wir führen einen erotischen Dialog, auf einer Ebene ohne Worte, vielmehr mit Blicken, Atmen und Berühungen. Der Geruch Ihrer Haut, deren Wärmestrahlung ich vermeintlich auf meinen Lippen fühle, versetzt mich in einen Gefühlsraum, wie in den letzten Begegnungen. Hier suche ich nicht das Schneller, Höher, Härter und Weiter, sondern nur das
Zusammen im Jetzt. Ich fühle mich angekommen. Die Musik im Hintergrund tut ein Übriges, Wir sind dann mal weg.

So geht es hin und her im erotischen Dialog, und ich finde mich irgendwann an einer massiven Stange wieder, gehalten durch stählerne Armreifen.
Beraubt um mein Sehen und Hören beginne ich mich hinzugeben, meine allgegenwärtige Beherrschung fällt von mir ab und wir sind in der intensivsten Begegnung, die ich bisher im Leben erfahren habe. Ich zittere am ganzen Körper, gut dass mich die Fesseln halten und Daria holt mich kurz darauf wieder behutsam zurück. Ihre Hand auf meiner Brust geleitet
mich wieder zurück, ich veratme diesen Zustand. Ein weiteres Mal erreichen wir diesen Moment und wieder kehre ich zurück. Ich bin dankbar und glücklich.
Daria spürt meinen Zustand und gibt mir Gelegenheit mich auf dem Stahlthron auszuruhen. Ohne mein Sehen und Hören hänge ich schlaff in den Ketten und geniesse das Jetzt.

Viele Hände streicheln mich und geben mir Zuspruch und stärken mich für unseren Spaziergang in dieser Gefühlswelt. Dankbar lächele ich Daria an und gemeinsam lauschen wir auch der ruhigen Musik, die Zeit und Ihr beständiger Takt ist verschwunden.

Das Licht ist inzwischen gedämpft und wir sind uns so nah. Ich spüre Daria, es ziehen sich immer engere Kreise, es fühlt sich an als wären wir Eins mit zwei Hälften.  So genießen wir in Ruhe die Situation und sind gemeinsam glücklich und erlöst.  Ohne Zeitdruck finden wir zurück, ich bin gelöst, meine Sinne offen für alles.

Uns einander ansehend sitzen wir wieder auf dem Kanapee und geniessen die Vertrautheit. Die Begegnung ist für mich, wie eine Kur, wodurch ich meinen Körper fühle und meine Sinne belebe. Unsere zärtliche und auch schmerzhafte Begegnung hat mich wieder empfindsamer gemacht.

So stehe ich gelöst wieder auf der langen Rolltreppe und geniesse den Geruch der S Bahn und Ihren Wind, die Geräusche, die Menschen und das Flair von Stuttgart an einem herbstlichen  Freitagabend. Mit einem Schritt durch die Tür bin ich zurück in den Sommer 2018 gelangt.

Eine Diebin wird bestraft…

…von Adrian

Mehr als zwei Jahre ist es her, dass ich bei Daria erste Erfahrungen in der masochistisch-devoten Rolle sammeln konnte. Die Sehnsucht nach masochistischer Hingabe macht bis heute den prägendsten Teil meiner Sexualität aus.

Mir war aber immer bewusst, dass es neben der masochistischen noch eine andere Seite gibt; dass ich unter bestimmten Umständen auch Gefallen an der sadistisch-dominanten Rolle finden kann, obwohl ich diese Seite noch nie ausgelebt hatte. Daria machte mir Mut, auch zu diesem noch ungewohnten Teil meiner Sexualität zu stehen. Ihr Vorschlag: In Hamburg gäbe es eine Kollegin, die nicht nur die aktive, sondern auch die passive Seite bedient. Seit kurzem wäre sie befreundet mit Bizarrlady Skylla, die als Domina und Switcherin im Refugium arbeitet. 

Vielleicht, so Darias Gedanke, ließe sich mit Skylla eine Session zu dritt organisieren, in der ich zur Abwechslung mal meine dominante Seite ausprobieren darf. Skylla könnte dann die passive Rolle einnehmen, ich die aktive und Daria würde uns dabei assistieren. Diesen Vorschlag fand ich reizvoll und nach kurzer Bedenkzeit willigte ich ein. Daria nahm mit ihrer Kollegin Kontakt auf und wenig später stand es fest: Skylla war zu einem gemeinsamen Spiel mit Daria und mir bereit, worüber ich mich sehr gefreut habe.

In der passiven Rolle faszinieren mich vor allem Bestrafungs- und Spankingspiele. Ganz ähnlich ist es in meinen dominanten Fantasien: Auch hier reizt mich der Gedanke, einer Frau beispielsweise den Hintern zu versohlen oder ihr mit dem Rohrstock zur Strafe ein paar auf die Hand zu geben. Das Ganze eingebettet in ein fantasievolles Rollenspiel, wie ich es auch auf der passiven Seite so liebe. 

Unser gemeinsames Spiel zu dritt

Wir einigten uns auf ein Szenario, bei dem wir uns vorstellten, wir wären drei Freunde im späten Teenager- oder frühen Erwachsenenalter: Daria, Skylla und Adrian. Skylla, die Jüngste im Bunde, hat zum wiederholten Mal in einem Kaufhaus gestohlen, wofür sie nun von Adrian, ihrem Freund und Lebenspartner, zur Rede gestellt und bestraft werden soll. Daria spielte eine gemeinsame Freundin von uns beiden, die dem Szenario zufällig beiwohnt.

Für eine halbe Stunde hatte ich Daria und Skylla gebucht, das sollte fürs erste Mal reichen. Nach einem kurzen Vorgespräch ging es los: Daria und Skylla kamen vom Shoppen zurück und begrüßten mich mit einer freundschaftlichen Umarmung. 

„Na ihr beiden? Schön, dass ihr wieder da seid, wie war`s denn?“ fragte ich ganz neugierig. Daria ergriff spontan das Wort: „Na ja, eigentlich ganz gut, aber … um ehrlich zu sein … ich glaube, Skylla hat schon wieder geklaut!“ 

Skylla war entrüstet: „Boah, ich glaub es nicht. Du bist meine beste Freundin, kannst mich doch hier nicht in die Pfanne hauen, sag mal spinnst du?“ Doch es half nichts, nun war die Wahrheit raus. Ich hakte sofort nach: „Skylla, mein Schatz, stimmt das? Hast du wieder geklaut?“

Skylla windete sich in Ausflüchten, die Situation war ihr sichtbar peinlich. Auf mehrmaliges Nachfragen gab sie zu: „Na ja, es war nicht geplant und eigentlich wollte ich das gar nicht, aber dann ist es einfach irgendwie passiert … es tut mir auch wirklich leid!“

Ich war fassungslos und fing an, mit Skylla zu schimpfen: „Du hattest mir doch versprochen, nie wieder zu klauen, was ist denn bitteschön daraus geworden??? Weißt du überhaupt, was für Sorgen ich mir um dich mache??? Ich hab dich gern und möchte dich nicht verlieren. Es ist nicht das erste Mal, dass du beim Klauen erwischt wurdest. Willst du irgendwann im Knast landen oder wie stellst du dir das vor???“

Daria war es sichtlich unangenehm, dass sie ihre Freundin so unbedacht verpfiffen hatte, doch mein energisches Schimpfen mit Skylla schien sie zu beeindrucken: „Skylla, also ich kann Adrian schon verstehen, er macht sich wirklich Sorgen um dich ‒ und du hast ja auch Mist gebaut, das musst du zugeben!“ Nachdem sich Daria mehr oder weniger auf meine Seite geschlagen hatte, gab Skylla ihren Widerstand auf. „Na ja, wenn ihr meint…“, gab sie sich plötzlich ganz kleinlaut.

Nun war der Punkt erreicht, wo ich meine sadistischen, aber von ehrlicher Fürsorge getragenen Gedanken nicht mehr zurückhalten konnte: „Skylla mein Schatz, weißt du was? Ich bin zwar nicht dein Vater, aber im Grunde sollte man dich übers Knie legen und dir mal ordentlich den Arsch versohlen. Die ganzen Ermahnungen und Sozialstunden, die du bisher für deine Klauerei bekommen hast, haben ja anscheinend nicht gefruchtet!“

Daria konnte sich nicht mehr halten und kicherte vergnügt drauf los. Dann wandte sie sich direkt an ihre Freundin: „Also, ich find den Vorschlag von Adrian gar nicht schlecht. Ein paar auf den Arsch hättest du dir wirklich mal verdient, da muss ich Adrian Recht geben. Du hast Mist gebaut und solltest dazu stehen, das ist meine ehrliche Meinung als deine beste Freundin!“

Skylla bekommt ihre Strafe

Skylla war total perplex, wie Daria und ich zusammenstanden, so dass sie uns nicht gegeneinander ausspielen konnte. Schließlich sah sie ein, dass wir ihr nicht in den Rücken fallen wollten, sondern uns ehrlich Sorgen um sie machten. So richtig glauben konnte sie aber noch nicht, was ich ihr spontan angedroht hatte: „Hey, Adrian, das meinst du doch nicht ernst mit dem Hintern versohlen?“

Oh doch, und wie ich das ernst meinte! Geredet hatten wir aus meiner Sicht genug, jetzt war es Zeit für spürbare (und schmerzhafte) Tatsachen: „Komm her, Skylla, ich gebe dir jetzt, was dir schon lange mal einer hätte geben sollen…“ 

Fest entschlossen packte ich meine Freundin am Arm, führte sie zum Bett und war erstaunt, wie instinktiv und ohne großes Nachdenken ich jetzt handelte: Ich zog meinen rechten Schuh aus (das Bett soll ja nicht schmutzig werden), stützte mein rechtes Knie auf die Matratze und legte Skylla „mal so richtig über“, wie es umgangssprachlich heißt. Mit dem linken Arm drückte ich sie nach unten, zog ihr den dünnen Lederrock stramm (die Strafe soll ja spürbar sein), legte alle Kraft in meine rechte Hand und versohlte meiner kleinen Diebin so richtig fest und leidenschaftlich den Hosenboden! (*genussvoll schwärm*)

Ich vollzog die Strafe mit großem erzieherischen Eifer, aber von ehrlicher Liebe und Fürsorge getragen. Nach kurzer Zeit tat mir die Hand weh (hätte ich vorher nicht gedacht) und ich musste eine Pause einlegen. Daria bemerkte das und reichte mir ein kleines Lederpaddle: „Hier, damit geht es besser!“ Das Paddle war für Skylla mindestens genauso schmerzhaft, für mich hingegen deutlicher angenehmer. (*grins*)

Mir war daran gelegen, Skylla nicht nur stumpf zu versohlen, sondern während der Züchtigung mit ihr im Gespräch zu bleiben: „Skylla, ich bin und bleibe dein Freund, der dich gern hat. Aber wenn du dich wie eine verwöhnte kleine Göre benimmst, dann muss du auch so behandelt werden, denn glaub mir: Wenn du so weitermachst und eines Tages im Knast landest, dann wird das viel schlimmer als das hier!“ 

Meine Worte haben Skylla berührt, das spürte ich. Sie machte keine Anstalten mehr, sie zu wehren, biss die Zähne zusammen und ertrug tapfer ihre Strafe. Nach ein paar ordentlich schmerzenden, aber nicht zu harten Schlägen mit dem Paddle gab ich Skylla wieder frei, blickte ihr in die Augen und sagte mit fester Stimme. „So mein Schatz, und nun versprich mir du mir, dass du nie wieder klaust!“

Und siehe da, sie versprach es mir tatsächlich! Darüber war ich genauso erleichtert war wie Skylla selbst. Wir nahmen uns in den Arm und versöhnten uns wieder. Auch Daria war sichtlich gerührt. Zunächst war es ihr äußerst unangenehm, dass sie Skylla verpetzt hatte, doch nun durfte sie miterleben, wie ihrer besten Freundin eine große eine Last vom Herzen gefallen war. Skylla stand nach ihrer verdienten Strafe ‒ und der anschließenden Versöhnung ‒ befreiter und gerechtfertigter dar als vorher. Das hat auch Daria beeindruckt und sie sah ein, dass ihr schlechtes Gewissen unnötig war.

Am Ende war keiner von uns mehr auf den anderen böse, niemand hatte mehr etwas zu verbergen, alle fühlte sich befreit und entspannt. Und das Schönste war: Meine Beziehung zu Skylla hatte genauso wenig gelitten wie die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Mädchen. Wir alle drei fühlten uns vertrauensvoller miteinander verbunden als jemals zuvor ‒ wer hätte das für möglich gehalten? (*zwinker*) 

Zum Schluss ergriff ich noch einmal das Wort: „Ach, noch etwas, Skylla: Vom Gericht wird der Vorfall von heute wahrscheinlich auch wieder eine Konsequenz haben, davor kann ich dich nicht bewahren. Aber ich werde das gemeinsam mit dir durchstehen. Von mir hast du deine Strafe bekommen, ich bin nicht mehr böse auf dich und glaube dir, dass du es nicht wieder tust.“

Daria pflichtete mir bei und machte Skylla ebenfalls Mut, die Angelegenheit mit allen Konsequenzen durchzustehen: „Ich bleibe natürlich auch deine Freundin und halte zu dir, versprochen!“ 

„Danke ihr beiden, ihr seid wirklich lieb!“, zeigte sich Skylla ehrlich gerührt. Auch Daria und ich mussten einen Augenblick innehalten, so etwas hatten wir alle noch nicht erlebt. 

Der Blick auf die Uhr holte uns wenig später in den Alltag zurück. „Daria, wie sieht es aus, willst du noch ein wenig bei uns bleiben oder musst du wieder los?“, fragte ich und löste unsere kleine Runde damit wieder auf. „Oh stimmt, es ist spät, ich muss wieder nach Hause!“, erwiderte sie noch ganz in Gedanken. „Schade, dass du los musst, aber komm, ich bring dich raus!“ fuhr Skylla fort und begleitete ihre beste Freundin zur Tür.

Damit war die halbe Stunde um uns unser kleines Rollenspiel ging zu Ende. 

Eine neue und spannende Erfahrung

Das war also das erste Mal, dass ich mich in der dominanten Rolle ausprobieren durfte. Von Daria und Skylla bekam ich nach dem Spiel nur positive Rückmeldungen. Daria zeigte sich überrascht, wie konsequent und vergleichsweise hart ich vorgegangen bin, als ich Skylla zum Bett geführt, sie übers Knie gelegt und versohlt habe. Trotzdem wäre ich immer respektvoll geblieben und in keiner Weise übergriffig geworden. Skylla lobte nicht nur meine Konsequenz und Geradlinigkeit, sondern auch mein authentisches und ehrliches Auftreten. Ich selbst fühlte mich in der aktiven Rolle zu Beginn noch unsicher, wuchs jedoch im Laufe Spiels in meinen Part hinein und fand Gefallen daran. 

Daria und ich kennen uns ja schon länger, aber mit Skylla war es meine erste Begegnung. Sie hat in ihrer Ausstrahlung etwas mädchenhaft-freches, ist aber auch geduldig, höflich und reflektiert. In der Rolle als Freundin und Lebenspartnerin war sie zunächst etwas schnippisch, hat es aber tapfer und mit viel Würde ertragen, als ihr ihr zur „verdienten Strafe“ den Hintern versohlt habe. 

Auch wenn Darias Beitrag in unserer Dreierrunde eher zurückhaltend ausfiel, war ich trotzdem froh, dass sie dabei war. Daria hat mir wertvolle Tipps gegeben und allein durch ihre Anwesenheit viel dazu beigetragen, dass ich meine Scheu vor der dominanten Rolle überwinden konnte.

Daria und Skylla, ich danke euch, dass ich dieses aufregende Rollenspiel mit euch erleben durfte. Es war eine spannende Erfahrung für mich, erstmals meine dominante Seite auszuprobieren. Mein besonderer Respekt gilt in diesem Fall Skylla, die ihre Schmerzen so tapfer ertragen hat. Über eure positiven Rückmeldungen habe ich mich gefreut. Sie machen mir Mut, meine sadistisch-dominante Seite bei Gelegenheit wieder auszuprobieren.

Ob die aktive Rolle jemals so bedeutsam für mich sein wird wie die passiv-hingebungsvolle, kann ich noch nicht sagen. Klar ist nur, dass es diese Seite in mir gibt, auch wenn ich sie lange Zeit nicht so richtig wahrhaben wollte. Aber auch diese Seite ist es wert, akzeptiert und geschätzt zu werden. Grundsätzlich denke ich, im BDSM kann es nie verkehrt sein, auch mal die andere Seite auszuprobieren und die Perspektive zu wechseln. 

Euer

Adrian

Schnitzeljagd für Erwachsene

In der letzten Woche hatte ich mit meiner Freundin Alrauneund meiner privaten Freundin Jay eine Schnitzeljagd der besonderen Art. Ich hatte schon Lange nicht mehr so viel Spaß und hab so gelacht.

Zu Beginn musste unser Opfer X sich an der S-Bahn in der Stadt einfinden. Es gab eine bestimmte Stelle an die wir Ihn dirigierten, von dort sollte er auf weitere Anweisungen warten.

Es gab eine „Nachrichtengruppe“ mit unserem Opfer und uns Ladies. X wusste fast bis zum Schluß nicht, wer am Ende der anderen Leitung mit ihm kommuniziert. Lady Leona hatte das ganze organisiert und konnte selber leider nicht dabei sein.

Es war sicher nicht nur für X aufregend, sondern auch für uns Ladies. Wir hatten zwar einen Plan, (…auch die Strecke sind wir vorher schon mal abgegangen) aber wir hatten keine Ahnung ob unser Plan aufgehen würde.

Als erstes bekam er die Nachricht, das er in eine bestimmte Boutique gehen solle um ein paar Netzstrümpfe für unsere Freundin zu besorgen. Anschließend musste er sich dann bitte via SMS in die Gruppe melden und mitteilen, ob er die Aufgabe gelöst hat.

Danach bekam er von uns den Auftrag zu einem großen Warenhaus in die Damenwäscheabteilung zu gehen und sich einen roten BH aus zu suchen.

Um die Aufregung etwas zu steigern, bekam X die Anweisungen immer von einer anderen Frau. Wir Ladies saßen zwischenzeitlich in eine in Café und genehmigten uns einen Kaffee. Wir hatten, aus sicherer Entfernung, unglaublichen Spaß dabei, uns vorzustellen wie er nach einem BH Ausschau hält.

Unsere nächste Nachricht lautete:

„Nimm den BH und geh rechts in eine der Umkleidekabinen, hinter der Kasse. Hänge den BH oben drüber und schreib uns eine Nachricht.“

Nun musste wir uns beeilen damit wir in die Nähe von der Umkleidekabine gelangten.  Erst dann bekam er die nächste Nachricht: „Jetzt ziehst Du Deine Hosen (auch Unterhose) runter und drehst Dich zur Wand. Du schließt die Augen und zählst bist 200. Dann kannst Du die Augen wieder öffnen.“

Während er mit runtergelassener Hose dort stand, legte Jay ihm eine Nachricht und einen Abbinder in die Kabine. X sollte diesen anlegen und das Kaufhaus verlassen.

Der nächste Stopp war ein Parkaus – wir schickten ihn zu unserem Auto.

Hinten hat der Wagen getönte Scheiben, somit kann von außen kaum jemand erahnen was passiert.

X sollte sich auf die Rückbank setzen, die Handschellen anlegen und sich einen Ledersack über den Kopf ziehen.

Das war sehr lustig 🙂 Als er sich fertig pepariert hatte, stiegen wir ein und fuhren los. Jay kannte er nicht, somit war ihre Stimme ihm auch nicht bekannt.  Sie war die einzige die mit ihm redete.

Bevor wir ankamen, legten wir ihm hautfarbene Augenpflaster und eine Sonnenbrille an – so konnte niemand erkennen – das er verbundene Augen hat.

Wir schubsten ihn in die Garage, schlossen das Tor und schubsten X ein wenig hin und her. Wir züchtigten ihn leicht und nach einiger Zeit brachten wir ihn rein. Drinnen wurde er in einem Sessel wieder mit Handschelle fixiert und durfte noch etwas schmoren. Jay brachte ihn dann runter uns erst dort sollte er uns sehen.

Wir hatten anschließend noch ein schönes gemeines Spiel und am Abend verließ X hoffentlich zufrieden und erschöpft das Studio.

Ein lustiger Nachmittag – aufregend und spannend – nicht nur für X sondern auch für mich. Ich habe mal wieder festgestellt, wie sehr ich solche besonderen Dinge mag, auch außerhalb des Studios.

Bald gerne mal wieder eine „Schnitzeljagd für Erwachsene!“

Vielen Dank Jay, Alraune und auch X für das Amüsement.

Daria

Eine Saite/Seite zum Schwingen bringen

Von einem dankbaren Romantiker 🙂

Meine Gedanken bewegen sich wie Himmelskörper auf Bahnen, gewungen 

durch den Alltag, Arbeit und anderen Verpflichtungen. Doch dann
und wann beginnen meine Gedanken eine andere Bahn zu nehmen.
Zunächst nur einmal am Tag, dann mehere Male am Tag und zuletzt
kreisen sie in immer engeren Bahnen um das Treffen mit Miss Daria.
 
Seit unserer ersten Begegnung ist Miss Daria in meinem Kopf, Ihr Geruch,
Ihre Stimmme, die Art, wie Sie sich bewegt.
Ihre Ausstrahlung brach wie eine Welle über mich herein. All dass lässt
mich ausbrechen aus dem Trott und dann und wann still lächeln, wenn
meine Erinnerung vor meinem geistigen Auge erscheint.
 
Endlos sind die Tage, Stunden bis zu unserem Treffen, ich zähle Sie alle,
ich betäube mich mit Arbeit.
Der Zeitpunkt ist gekommen, ich klingele, die Tür wird mir aufgetan und
ich beginne jede Sekunde der Begegnung intensiv zu geniessen.
 
Die erste Berührung lässt mich zusammenzucken, Alles fällt ab von mir und ich
betrete eine andere Welt, worin Rationalität nichts ist und Fühlen und
Gefühl das Sagen hat.
 
In einer Begegnung mit Miss Daria haben Schmerzen Ihren Platz, doch so recht
wollen sie nicht in mir ankommen. Die Schläge wandern durch meinen Körper,
doch die Augen, das Gesicht von Miss Daria nehmen den Schmerzen Ihre Gewalt,
ich fühle mich liebkost, ich fühle, ich geniesse.
 
Wir veratmen gemeinsam die härteren Schläge und beginnen miteinander zu
schwingen. Ich fühle mich umarmt, sicher und geborgen. Die Zeit, mein
ständiger Begleiter ist verschwunden. Eine Resonanz durch Vertrauen
entsteht.
 
Ohne Augen, Ohren und der Fähigkeit beraubt mich im Raum zu bewegen, erfahre
ich die sinnlichen Berührungen intensivst. Die Körperwärme von Miss Daria, Ihr
Körper, Ihre Berühungen, das Eis und die vielen Hände spülen den letzten
Rest an Beherschung weg, ich gebe mich hin. Endlos wandern wir zusammen
durch diesen Raum der Erfahrungen, ich hänge in meinen Fesseln und bin
erschöpft.
 
Zärtlich geführt erhole ich mich auf einem Canape. Miss Daria ist mir nahe,
beherrscht meinen Geist und Körper, wir sind in diesem Raum miteinander
verbunden.
 
Ich bin leer, frei,erfüllt und dankbar, alles gleichzeitig.
In diesem Zustand verharren wir lange und geniessen den Augenblick.
 
Ich bin erlöst! Auf dem Nachhauseweg genieße ich die Ruhe und Ausgeglichenheit
und selbst heute bin ich glücklich, wenn ich daran denke.
 
Meine Erinnerung – unser Schatz.

Trampling mit Daria

Verehrte Daria,

seit vielen Jahren bin ich ein Verehrer weiblicher Macht. Manifestieren tut sich das für mich in der Verehrung, fast schon Anbetung der, für mich göttlichen Füße. Niemals würde ich es wagen, diese unaufgefordert zu berühren. Der Fetisch begann im Alter von 12 Jahren. Nein, eigentlich schon zuvor, nur, da hatte ich ein Schlüsselerlebnis. Zu dieser Zeit war ich oft mit meiner nur vier Jahre älteren Tante zusammen, da ich viel Zeit bei meinen Großeltern verbrachte. Meine Tante hatte und hat wunderschöne Füße. Ich konnte damals meinen Blick nicht von diesen wenden. Eines Tages lagen wir faul vor dem Fernseher. Ich lag auf dem Boden und Sie saß auf dem Bett über mir. Ihre weißen Strümpfe waren nicht mehr allzu sauber. Völlig unvermittelt stellte Sie ihre Füße auf meinem Gesicht ab. Ich wagte kaum zu atmen und wollte diesen Moment nur nicht zu Ende gehen lassen. Meine Tante lachte und entspannte sich. Es war der Himmel auf Erden. 

Zu dieser Zeit machte Sie es sich auch des Öfteren bequem auf mir. Das Erlebnis mit ihren anbetungswürdigen Füßen blieb leider einmalig. Gesprochen haben wir nie ein Wort darüber. 

Im Tramplingbereich und überhaupt im Fußfetischbereich habe ich sehr viel Erfahrung. Wurde barfuß, bestrumpft, ja sogar in High-Heels schon sehr ausgiebig, teilweise auch schmerzhaft bearbeitet. Verschwitzte Füße schnuppern und lecken, schmutzige Füße sauber lecken, einfach nur als Fußbank dienen. Habe sehr viel erlebt in diesem Bereich. Auch professionellen Dominas hatte ich die Ehre zu dienen.

Nicht zu reden über unzählige „Internetabenteuer“, pornhub und dergleichen. Fünf bis sechs mal Selbstbefriedigung am Tag vor dem Bildschirm war keine Seltenheit. 

Etwas, jemand anderes musste geschehen. 

Deine Website irritierte mich. Schon vor einem Jahr entdeckte ich diese. Experimentell hm.

Doch dann habe ich Dich erleben dürfen, Daria. 

Du sagtest mir unumwunden, dass Du noch nicht viel Erfahrung im tramplingbereich hättest.

Zu Anfang warst Du sehr vorsichtig. Erst einmal durfte ich deinen wunderschönen Stiefel mit Küssen und meiner Zunge huldigen.

Es brannte in mir, Du nanntest es Beben, Dir die Schuhe auszuziehen. Doch zuerst musste ich dein süßes Gewicht mit diesen wunderschönen Stiefeln auf mir ertragen. Es war für mich kaum auszuhalten, so sehr gierte ich nach deinen Füssen, obschon ich diese gar nicht kannte. Dann war es soweit. Du sagtest mir, dass Du deine Strümpfe, welche ich übrigens in Ehren halte, den zweiten Tag anhättest, aber leider wenig an den Füßen riechen würdest. Der Geruch war nicht stark, aber so etwas von anturnend, mir schwanden die Sinne. Ich lag vor Dir, Du nahmst auf mir Platz und stelltest mir deine Füße ins Gesicht. 

Denke zu Anfang hattest Du Sorge, Du könntest mir zu schwer sein. Nach einer Weile hast Du bemerkt, dass ich aufgrund meiner Konstitution belastbar bin. 

Nun wurde ich zu deiner Yogamatte und Fußablage. 

Etwas geileres und schöneres kann ich mir gar nicht vorstellen.

Deine sehr ehrliche, natürlich aber auch dominierende Art ist unvergleichlich. Das ungezwungenen Reden während der session und auch das Gespräch danach, finde kein Superlativ hierfür.

 

Nach dem Erlebten mit Dir habe ich noch nicht viel nachgedacht, war einfach nur gut drauf.

Doch nach einer Zeit wurde mir bewusst, dass das mit Dir etwas Besonderes war.

Du hast mich sehr berührt. 

In mir hast Du einen Verehrer,

Tommi InSole

Die Freundin mit dem Ledergürtel

Daria gastiert diese Woche wieder in Hamburg im Refugium. Schon frühzeitig hatte ich mir einen Termin reserviert und mich darauf gefreut. Es ging – wie das bei mir schon oft der Fall war – wieder um ein Stückchen Biografiearbeit. Als Teenager im Alter von 17 Jahren hatte ich mal richtig Mist gebaut (Daria weiß, um was es geht) und in letzter Zeit fasziniert mich der Gedanke, wie es wohl gewesen wäre, ich hätte damals eine Freundin gehabt, die mich dafür bestraft hätte, so richtig mit dem Ledergürtel auf den Po. (Ich hoffe, diese Fantasie muss mir nicht peinlich sein. Sie ist meine Art, eine nicht immer glücklich verlaufene Jugend zu verarbeiten.)

Ich hatte Daria von meiner Fantasie geschrieben und heute haben wir dieses Spiel gemeinsam umgesetzt. Es hat mich berührt, mit wie viel verschmitztem Charme mir Daria die Freundin gespielt hat. Eine verspielte junge Frau, die selbst noch unsicher ist und ihren Weg erst noch finden muss, wie sie mit ihren leicht sadistischen Neigungen umgeht. Daria hat sich – wie das ihre Art ist – wieder sehr einfühlsam in ihre Rolle hineingedacht.

Hinterher ging ich ein wenig nachdenklich aus der Session, denn mir war klar: Wie ich mich als 17-jähriger wirklich gefühlt hätte, von einer gleichaltrigen Freundin (einvernehmlich) versohlt zu werden, lässt sich heute, fast 30 Jahre später, nicht mehr mit letzter Sicherheit nachempfinden. Auch damals hatte ich schon BDSM-Neigungen, konnte sie aber nicht so bewusst einordnen wie heute. Vor allem konnte ich meine Neigung in dem Alter (aus verschiedensten Gründen) noch nicht leben, obwohl ich bereits eine masochistisch-devote Seite in mir spürte. Es hat etwas Tröstliches, mir wenigstens im Nachhinein vorzustellen, ich hätte in meiner Jugend schon den richtigen Menschen an meiner Seite gehabt: Eine einfühlsame, gleichaltrige Freundin mit leicht sadistischer Neigung, von der ich hin und wieder was auf den Hintern bekommen hätte. Nicht wirklich brutal, aber mit erzieherischem Nachdruck.

Ich kann mir gut vorstellen, das heute erlebte Motiv (die liebevoll-sadistische, selbst noch etwas unsichere Freundin) irgendwann erneut mit Daria aufzugreifen, denn es bietet noch genügend Stoff für viele wunderschöne Szenarien. 

Liebe Daria, ich danke dir für diese wieder einmal sehr anrührende Begegnung und freue mich, dich schon nächste Woche in Duisburg wiederzusehen!

Dein

Adrian

Danksagung von W. zu unserer Langzeit des vergangenen Freitags

Liebe Daria

Herzlichen Dank für die Bilder von meiner Bondage. Ich will es nicht unterlassen, Dir nochmals persönlich zu danken für den wundervollen Tag, den ich bei euch erleben durfte. Nie hätte ich es mir im Vorfeld erträumen lassen, einen ganzen Tag gleich von drei so wundervollen Ladies (meine Freundinnen Lady Leona und Alraune) betreut und erzogen zu werden. Jede von euch ist eine andere, wundervolle Persönlichkeit und das machte es so spannend.
 
Wie viele Bilder hatte ich mir im Vorfeld in meinem Kopfkino zurecht gelegt. Mir vorgestellt, wie es wohl aussehen wird, was mich erwartet. Die Spannung kontinuierlich aufgebaut und mich auf jede Mail von Dir gefreut. Und was ich dann erleben durfte, überstieg meine Erwartungen. Die Herzlichkeit, mit der ich aufgenommen wurde, die Intensität der Bestrafungen, die Intimität die ich erleben durfte. Da ich neben meiner masochistischen Neigung auch ein sensitiver Mensch bin, habe ich auch die zärtlichen Berührungen und Komplimente sehr genossen. Die Nähe, die ich spüren durfte, war grossartig.

Aber auch meine Lust am Schmerz kam nicht zu kurz. Ich werde das diabolische Leuchten in Deinen Augen nie vergessen, wenn sich Deine Nägel in meine Nippel bohrten und Du den Schmerz genossen hast, der sich in meinen Augen widerspiegelte. Wenn ich meinen Kopf fest in Deinen Hals vergraben, Deine sanfte Haut spüren und Deinen betörenden Duft einatmen durfte. Oder das sadistische Grinsen, wenn Du mit dem Elektrogerät gefoltert hast und ich mich in der Fesselung mit verbundenen Augen gewunden habe. Oder als Du und Alraune gleich zu Zweit über mich hergefallen seid.

Eine besondere Erfahrung war auch das Angebundensein in der Zelle, speziell nach dem Abendessen mit verbundenen Augen und in der Dunkelheit. Das Zeitgefühl geht dabei verloren, man achtet auf jeden Ton in der Nähe.

Es ist mir ein Anliegen, Dir persönlich nochmals zu danken. Es ist nicht selbstverständlich, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Ihr habt diesen Dank und die Wertschätzung verdient, denn ihr habt es super gemacht und mir viel Freude bereitet. Ich fürchte, es hat süchtig gemacht….

Ich wünsche Dir eine wunderschöne Zeit und tolle, erlebnisreiche Ferien. Ich hoffe, dass sich bald wieder eine Gelegenheit für eine Session oder gar eine erneute Einkerkerung ergibt. Es würde mich sehr freuen!
 
Liebe Grüsse und eine innige Umarmung
W.
 
Und hier noch ein Bild der Bandage von Leona  🙂
 

Partei Pro Gynarchie

Mein treuster Sklave Frank hat sich zur Aufgabe gemacht mir regelmäßig Fantasien und Geschichten zukommen zu lassen. Seine Kreativität kennt keine Grenzen – dieser Flyer kam gestern per Post und ich war so begeistert, dass ich es andere Damen und Herren einfach nicht vorenthalten wollte. 🙂